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03. März 2009,  Xanten ist über
 dieRegenbogenbrücke   gegangen ...
 der Schmerz  ist so groß,
 dass ich jetzt  nicht mehr darüber schreiben kann.
 ...wir mussten ihn gehen lassen,
 sonst hätte er unnötig leiden müssen,
 sein Herz hatte keine Kraft mehr.

 

 

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.                                  
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt! 
                 

 

                               

Augustinus

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02.März 2010:

 

ein ganzes Jahr ist vergangen.........

der Schmerz über den Verlust ist geblieben         

Es vergeht kein Tag ohne Gedanken an ihn.

Diese schweren Gedanken kann uns leider   auch nicht unsere süße kleine Beany nehmen, die wir

aus dem letzten Wurf behalten haben, sie kann ihn nur etwas erträglichen werden lassen.

 

Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während die Tage verstreichen, werden sie Stein.
Du lachst und sprichst, als wenn nichts wäre,
sie scheinen geronnen zu Schaum,
doch Du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blumenmeer,
aber in Deinem Herzen ist eine Stelle, die blüht nicht mehr.

 

In Liebe Dein Rudel von der Schieferhalde

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Xanten of the Two geb. 09.09.1998   gest. 03.03.2009
  
Frühjahr 2004


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Xanten genießte es sich irgendwo in unserem großen
Garten ein ruhiges Plätzchen zu suchen, aber nicht
ohne alles unter Kontrolle zu haben.
Seit seiner Kastration wurde es ihm zum Sport
auf Jogger

                             

zu lauern die am Grundstück vorbei laufen.
Früher lag er cool im Hof und störte sich an Nichts.
Es scheint aber nur ein Revierverhalten gewesen zu sein,

denn beim Gassi gehen störten ihn Radfahrer und Jogger
überhaupt nicht.

--Wir nahmen es hin, schließlich hörte er aufs Wort

wenn man dabei war und eingreifen konnte.

 

 


Sommer 2007
 

Xanten of the Two haben wir im August 2003 aus einer Notvermittlung zu uns geholt.

Besser gesagt: bei unserer damaligen Zuchtleitung des BSB e.V.-----

die selbst einen Wurf von ihm hatte, einen Junghund mit ca. 16 Wochen davon hatte.

Sie übergab uns Xanten im Flur!!!!!!!!

Er war total verstört und abgemagert....

Gerade deswegen nahmen wir ihn mit!

 

Die Option damals war, wenn Amra ihn als Zweithund akzeptieren wird kann er bei uns

bleiben.

Ebenso die Option mal einen Deckrüden haben zu wollen........

Da wussten wir aber noch nicht was uns mit ihm gelernt werden soll!

.......wir waren unvoreingenommen wohl bereit dazu!

 

 

Amra, souverän wie sie ist , gewöhnte sich relativ schnell an ihn und sie lebten

miteinander wie ein altes Ehepaar.

 

 

Er war sehr ängstlich, damals, und sehr unruhig  im Wesen. Sobald ich nur in die Nähe

der Waschmaschine ging rannte er mit eingeklemmter Rute panisch weg.

Wenn ich nur mit einer Gurke in der Hand aus dem Gewächshaus kam dasselbe.

 

Wenn man an der Garderobe die Jacke nahm um sich zum Gassi gehen anzuziehen 

musste man anschließend  Xanten suchen.

 

Einiges davon hatte er  abgelegt und verband es wieder mit den schönen Dingen.

 

Wenn man mit der Leine anfing diese zuerst zu nehmen und dann erst die Jacke war es 

überhaupt kein Problem mehr Gassi gehn zu wollen.

Die Waschmaschine war nach wie vor ein wunder Punkt, obwohl, wenn ich ihn zu mir

rief - an der Waschmaschine tätig- kam er dann doch her - Vertrauen - ?- ich denk schon !

 

Lange Gegenstände in der Hand konnte er überhaupt nicht akzeptieren, da rannte er weg

und schaut ängstlich aus einem gewissen Abstand zu was man mit dem Teil wohl

anstellen wollte.

 

 

Ja, und dann wäre noch die Story mit den Zähnen und Schlimmeres.......

Als er zu uns kam hatte er sehr schlechte Zähne. Desshalb konsultierten wir unsere

Tierärztin um zu fragen was man am besten tun kann.

 

Es bestand die Möglichkeit die Zähne abzuschleifen. Ok, dazu werden die Tiere aber

in eine Narkose gelegt. Und um dieses vorzubereiten muss, der Hund in diesem Falle,

untersucht werden.Wiegen - Abhören. Das war dann ein Schock  für uns. :

Seltsame Herzgeräusche waren die Diagnose.

So gravierend, dass sie einer genaueren Untersuchung bedurften.

 

Also fuhren wir in die nächste größere Tierklinik , die die entsprechenden Geräte besaß.

Xanten der Autofahrer an sich,  wollte an diesem Tage nicht ins Auto einsteigen das

machte mich stutzig.

 

Als mein Mann mit ihm am Abend wieder ankam , sehr bedrückt, wollte Xanten nicht

aussteigen.

Mein Mann erzählte mir kurz das es so sei, dass er einen massiven Herzschaden habe

und es für die Ärzte ein Wunder sei wie fit er lt. den Schilderungen meines Mannes ist.

Wie er rennt und springt über Stock und Stein, durch meterhohen Schnee.

 

Ich bin dann zum Auto, hab auf ihn eingeredet, dass es für uns kein Grund sei ihn wieder

weg zu geben,

dass er trotzdem bei uns bleibt, dass wir ihn lieb haben und auf alle Fälle behalten

werden und das alles kein Problem für uns ist, wenn es nunmal so ist.

 

In diesem Moment sprang er aus dem Auto und  um mich herum , an mir hoch, es sah

fast nach einem Freudentanz aus.

 - Es war einfach alles sehr seltsam -   als wenn er meine Worte verstanden hätte.

Er wich mir seitdem auch nicht mehr von der Seite.

Ich spürte täglich seine Dankbarkeit, seine Blicke, seine ständigen körperlichen An-

näherungen, dass war alles bis dahin nicht so extrem.

 

 

2008: -Das  ist jetzt fast 5 Jahre her. Es geht ihm gut, behaupte ich, denn laut den Ärzten 

war damals seine Lebenserwartung nicht mehr sehr hoch mit dem Befund. 

Er rennt und springt nach wie vor, und wenn man ihn

dabei sieht möchte man es nicht glauben, dass man solch eine Diagnose in seinem

Ordner abgeheftet hat.

 

PS. die Zähne haben wir auch wieder zum Erstaunen unserer Tierärztin, nur mit Kau-

artikeln, restauriert.-

Tägliches kauen lassen -

 

Beim  Abhören sagt sie: sei dieses massive Geräusch vom Herz ,

nicht mehr so massiv wie bei der Erstuntersuchung damals, festzustellen.

Sie staunt jedesmal wenn sie ihn zum obligatorischen Impftermin sieht, denn

andere Termine haben wir auch mit ihm nicht.

 

 

Ich bilde mir ein sagen zu können das es ihm hier gut geht bei uns und er weiß ,

dass er angekommen ist in seinem Leben.

 

-Ich nenne ihn immer Zigeuner - wider Willen - , wenn ich mit ihm kuschel.

 

Sommer 2007: Xanten geht es gut, denkt man, glaubt man........

 Ich lass früh die Hunde in den Garten zu ihrem ersten Geschäft, alle kommen wenn sie

damit fertig sind zurück. Ausser Xanten, er steht auf dem Hof und schaut mich an, es ist ein

Sommertag........

Ich denk noch: " wie schaut er ?"- ich sehe es...

trübe Augen!!!!!!

wieder TA!

Diagnose Ceratitis!

eine eigentlich für Schäferhunde typische Erkrankung, aber nicht für die Belgier, bisher!

wieder Medikamente, sie können es nicht heilen, aber verzögern!

 

Armer, armer Xanten, wenn es um Krankheiten geht hälst Du wohl die Arme auf ?.....

Wir haben ihn nun halt nicht mehr bei absolut hellem Sonnenschein längere Zeit draußen lassen können,

dafür hat er die Abendstunden genossen und eine Hundebrille blieb ihm erspart.

 

Wir haben ihn geliebt, so wie er war, mit all dem was er mitbrachte...

Er war Er, dass war es wert!!!!!!!- so wie er war!

und er hat es uns gedankt, dass weiß ich !!!!!!-wir haben es durch ihn erfahren dürfen,

die Dankbarkeit eines Hundes!

 

 

...für ihn und für alle Tiere, hab ich ein sehr schönes Zitat gefunden von A. Lindgren

das ich hier nicht vorenthalten möchte:

 

Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln,

aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.

 

 

 

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Gabriela Küfner | jogakuefner@yahoo.de